Verhinderungspflege

Verhinderungspflege - Gönnen Sie sich Zeit!

Großer Einsatz, hohe Verantwortung, viel Liebe: Für den Menschen, der Ihnen nahesteht und Ihre Hilfe braucht, geben Sie alles. Doch auch Sie brauchen zwischendurch eine Pause, damit Sie nicht selbst krank werden.
Genau dafür gibt es die sogenannte Verhinderungspflege. Das Prinzip: Sie kümmern sich zwischendurch mal nur um sich, wir von HPV garantieren, dass ihr Angehöriger in dieser Zeit bestens versorgt ist.

Wann erhalten Sie Verhinderungspflege?

Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI kann immer dann in Anspruch genommen werden, wenn Sie als pflegender Angehöriger etwa durch Krankheit oder Urlaub vorübergehend nicht zur Stelle sein können. Die Pflegeversicherung übernimmt dann die Kosten einer Ersatzpflege. Und das für maximal 42 Tage, also sechs Wochen im Jahr. Ob das zusammenhängend oder tageweise geschieht, spielt keine Rolle. Auch eine Stundenweise Entlastung ist möglich

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Bevor Verhinderungspflege beantragt werden kann, müssen Sie Ihren Angehörigen mindestens sechs Monate lang in seiner häuslichen Umgebung versorgt haben. Außerdem muss ihm der Pflegegrad 2 bis 5 zuerkannt sein. Und natürlich müssen Sie als Pflegeperson zeitweise nicht zur Verfügung stehen, also verhindert sein. Bedingt sein kann das durch Krankheit, Urlaub, private Termine oder die Notwendigkeit, eine Auszeit zu nehmen und neue Kraft zu tanken. Der Begriff Verhinderung ist im Gesetz nicht näher definiert, sodass entsprechend Spielraum gegeben ist. Wenn Sie Fragen haben, lassen Sie und darüber reden!

Wie ist das mit der Bürokratie?

Der Aufwand für sie hält sich in Grenzen. Wir von HPV rechnen unsere Leistung direkt mit der Pflegekasse ab, sodass Sie damit nichts zu tun haben. Sinnvoll ist es aber, bei der Pflegekasse Ihres Angehörigen einen Antrag auf Verhinderungspflege zu stellen. Dann wissen Sie genau, ob und in welcher Höhe Sie Ansprüche haben.

Wie viel Geld steht Ihnen zu?

Pro Kalenderjahr dürfen Sie bis zu 1612 Euro von ihrer Pflegekasse in Anspruch nehmen. Möglich ist auch Aufstockung um weitere 806 Euro, und zwar durch die Umwidmung des Kurzzeitpflegeanspruchs. Dieser Anspruch sieht die Möglichkeit vor, Menschen zeitweise in stationären Einrichtungen unterzubringen, wenn der pflegende Angehörige verhindert und ein Verbleiben in der eigenen Wohnung nicht möglich ist.

Verhinderungspflege und Pflegegeld

Wenn Ihr Angehöriger Pflegegeld (auch teilweise) bezieht, wird dieses während der Verhinderungspflege weiter bezahlt. Und zwar zu 100 Prozent, wenn dieser Dienst nur stundenweise in Anspruch genommen wird, beziehungsweise zu 50 Prozent, wenn das tageweise der Fall ist.

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